Jenaer Coachingtage Programm Tag 1

Los geht es am Freitag (10.09.21) mit dem Einlass ab 11:30 Uhr. Ab 12:00 Uhr laden wir zum gemeinsamen Ankommen ein, bevor es dann um 13:00 Uhr mit der Eröffnung durch unsere Moderator*innen Manja Lubensky und Martin Mengel weitergeht.

Pausenzeiten sind vorgesehen von:

14:15 Uhr bis 14:30 Uhr
und
16:00 Uhr bis 16:30 Uhr
 

Ab 18 Uhr startet dann unser Rahmenprogramm. Hier gibt es viele Gelegenheiten zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch, Netzwerken, Essen, Trinken und Genießen.

Prof. Dr. Erich Schäfer

13:30 Uhr Vortrag:
Coaching durch die Führungskraft - Transflexing. Eine innovative Perspektive.

Transflexing bringt den Zusammenhang von Reflexion und Transformation zum Ausdruck. Für den Aufbau einer Führungs- und Lernkultur in Unternehmen und Organisationen und eines darin eingebetteten Reflexionssystems liefert es ein Rahmenkonzept. Das Transflexing ermöglicht die Ausgestaltung eines Reflexionsraumes, der einen konzeptionellen Rahmen für verschiedene Beratungsformate bietet. 

Anne Fanenbruck,
Martin Mengel, Melanie Moser
Reinhard Baum, Sandra Heinrich

14:30 Uhr Vortrag: 
Kompetenzen einer coachenden Führungskraft

Wir stellen die Forschungsergebnisse in Bezug auf die Kompetenzen einer coachenden Führungskraft dar und zeigen in einer Übersicht eine Auswahl an Qualifizierungsangeboten zur Erlangung dieser Kompetenzen. 

Prof. Dr. Erich Schäfer
Benjamin Kellner, Christoph Ziener
Johanna Hallbauer, Kathrin Köllner
Matthias Bettenhäuser

16:30 Uhr Workshop: Von der Zukunft her coachen – ein Weg zu evolutionärer Organisationsentwicklung?!

Auf der Grundlage unserer Forschung zu Prozessen des Coachings in der Organisationsentwicklung laden wir Sie zu einem Dialog ein. 

In einem einjährigen Forschungs- und Entwicklungsprojekt haben wir erfolgsbeeinflussende Faktoren in den Bereichen Bildung, Hotellerie, Verwaltung und Industrie erhoben. Wir sind nun an Ihren Erfahrungen interessiert. 

Gemeinsam wollen wir die Möglichkeiten des Coachings für Personal- und Organisationsentwicklung erkunden und experimentell erweitern.

Julia Tandetzky
Ronny Schulz

16:30 Uhr: Vorstellung der Projektergebnisse der Alumni-Projektgruppe des Fachbereichs Gesundheit und Pflege

Alumni, mittlerweile eine Notwendigkeit in der Hochschullandschaft geworden, beginnt sich auch im Fachbereich Gesundheit und Pflege der Ernst-Abbe-Hochschule zu entwickeln. Mit welchen Zielstellungen im Allgemeinen und mit welchen Voraussetzungen und Ergebnissen das Projekt Alumni einherging, davon werden die Teilnehmer der Projektgruppe berichten. Die Zielgruppen, also Alumnis und Studenten ein Forum zu bieten, einen gehaltvollen Austausch zwischen Theorie und Praxis anzuregen, wird zukünftig als Zielstellung ein unablässiges Bemühen darstellen. Dabei spielen eine gute Organisation und attraktive Angebote und Dienstleistungen eine herausragende Rolle. Innovationen sind grundsätzlich für jeden Fachbereich essentiell, insbesondere jedoch für den Fachbereich Gesundheit und Pflege, der zukünftig mit wachsenden und komplexeren Aufgabenstellungen und höheren gesellschaftlichen Erwartungshaltungen konfrontiert sein wird. Eine engere Verzahnung zwischen Bildung und Praxiserfahrung ist dabei das Bestreben einer Alumni-Netzwerkidee. Dabei gilt es, neben den rechtlichen Rahmenbedingungen, auch die Interessenslagen der Protagonisten zu berücksichtigen. Ein Teil des Ergebnisses, ein solches Netzwerk für den Fachbereich Gesundheit und Pflege für die Ernst-Abbe-Hochschule öffentlichkeitswirksam bekannt zu machen, wird vorgestellt werden und soll eine Einladung an alle Gäste sein, sich mit ihren Vorstellungen einzubringen.

René Fritzke

17:15 Uhr: Coaching und das Konstrukt der Lernenden Organisation – Individuelle und gruppenbasierte Verhaltensänderungen durch das Phänomen des Lernens

Das Instrument des Coachings ist in leistungsorientierten Unternehmen und Organisationen ein elementares Instrument der Personal- und Organisationsentwicklung. Das Ziel des Coaching-Prozesses beabsichtigt eine individuelle oder kollektive Weiterentwicklung seiner Organisationsmitglieder im beruflichen Kontext. Der Referenzpunkt ist hierbei das Phänomen des Lernens, das ausgehend vom einzelnen Organisationsmitglied die Gesamtorganisation in eine Lernende Organisation münden lässt. Führungspersönlichkeiten als Coaches begleiten und unterstützen die individuellen und kollektiven Lernprozesse, die einen organisatorischen Wandel evozieren. Das Konstrukt der Lernenden Organisation erschließt sich hierbei als wissenschaftstheoretische Grundlage.